Lehrstuhl für Komparatistik
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Postdigital Humanities

20. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

13.07.2018 um 14:00 Uhr

Freitag, 13. Juli 2018, Schellingstr. 3, R U104 B

Programm

14.00
Einführung (Robert Stockhammer)

14.15
Christian Thomas: Digitale Editionen als geisteswissenschaftliche Forschungsdaten:Präparieren, Prozessieren, Analysieren aus fachwissenschaftlicher Perspektive.

15.30
Burkhardt Wolf: Nicht-Lesen in Musils Bibliothek. Zur Ordnung des Wissens im Mann ohne Eigenschaften, Kap. 100.

16.45
Gloria Meynen: Medien der Fernerkundung. Einige Überlegungen zu Franco Morettis Distant Reading.

17.45
Abschlussdiskussion

(Kurze Pausen nach den Vorträgen von Christian Thomas und Burkhardt Wolf)

Während sehr viele Menschen, auch in den Text- und Kulturwissenschaften, seit bald dreißig Jahren ihre Texte auf Computern schreiben und seit bald zwanzig Jahren weitgehend über Drähte (oder drahtlos) miteinander kommunizieren, hat sich erst seit bemerkenswert kurzer Zeit das Label Digital Humanities etabliert.
Dieses jetzt schon wieder mit einem post zu präfigieren, mag als übereilt erscheinen. Gemeint ist diese Vorsilbe daher, einen Vorschlag Florian Cramers aufgreifend, wie das post in postkolonial: Nach der Etablierung des Labels Digital Humanities lässt sich ja, mittendrin, immerhin, eine Perspektive simulieren, die analytischen Abstand dazu schafft.
Der Workshop verbindet die Vorstellung eines exemplarischen Unternehmens aus diesem Bereich mit Reflexionen über den aktuellen Stand des Lesens, die auch die historischen Dimensionen der gegenwärtigen Praktiken ausloten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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