Lehrstuhl für Komparatistik
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Milena Hassenkamp, Freie Journalistin

Tätigkeit: Freie Journalistin/Volontärin

Studiengänge: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Universitäten: Ludwig-Maximilians-Universität München, Freie Universität Berlin

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor.

Ich arbeite als freie Journalistin für die Zeit, die Süddeutsche Zeitung, die taz, den Freitag und den Tagesspiegel. Außerdem werde ich als Volontärin an der Evangelischen Journalistenschule ausgebildet.

Neben der Ausbildung recherchiere ich Themen für die Ressorts Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und biete diese meinen Auftraggebern an oder erhalte umgedreht Aufträge von ihnen, die ich dann recherchiere. Gelegentlich recherchiere ich mit der Unterstützung von Stipendien Geschichten im Ausland.

Wann und warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Meinen Wunsch, Journalistin zu werden, verfolge ich schon seit der Schulzeit. Durch meine Praktika und freie Mitarbeit bei verschiedenen Zeitungen im Rahmen des Studiums konnte sich dieses Vorhaben weiter festigen.

Was ist das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren Beruf gelernt haben?

Komplexe Sachverhalte zu verstehen und verständlich darzustellen, lange Texte und Analysen zu schreiben, Themen zu finden und die Fremdsprachen, sowie Kenntnisse der Kulturen anderer Länder, die ich in meinem Beruf immer noch täglich brauche.

Was am Studium der AVL in München ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Ich habe den Austausch mit den Dozent*innen geschätzt, vor allem die Diskussionen in den Sprechstunden, für die sich die Lehrenden in München viel Zeit genommen haben. So entstand ein fast freundschaftliches Verhältnis, das ich als sehr inspirierend empfunden habe und mich zur Vertiefung verschiedener Inhalte anregte. Außerdem die Vorlesungen, bei denen man wöchentlich die eigenen Wissenslücken bemerkte, die man dann rasch ausbessern wollte.

Wenn heute Ihr erster Studientag wäre – Gibt es etwas, das Sie anders machen würden?

Ich würde mich trauen, im Nebenfach Politikwissenschaft oder Jura zu wählen, um noch einen anderen Bezugsrahmen zur Literatur zu haben, den ich so erst nach dem Studium entwickelt habe.