Lehrstuhl für Komparatistik
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Workshop-Reihe der AVL

Schreibweisen des Selbst in der Gegenwartsliteratur

22. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 26. Juli 2019, Schellingstr. 3, R U104 B

Programm

14:00 – 14:15 Uhr
Einführung von Johanna Charlotte Horst und Johannes Kleinbeck

14:15 – 15:15 Uhr
Hanna Engelmeier (Essen): Annie Ernaux spricht für sich

15:30 – 16:30 Uhr
Niklas Barth (München): Unverbindliche Verbundenheiten. Die Medialität des Netzwerks und die erkaltete Herzensschrift

16:30 – 17:30 Uhr
Kevin Vennemann (Los Angeles): Arbeit und Selbst im globalisierten Zeitmeer. Heike Geißlers Saisonarbeit

Plakat

Theoriegeschichte(n)

21. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 8. Februar 2019, Schellingstr. 3, R U104 B

Programm

14.00
Einführung: Anna Förster

14.15
Irina Wutsdorff (Tübingen): Transfer der Konzepte – Konzepte des Transfers. Ansätze zu einer Verflechtungsgeschichte der Literaturtheorie

15.30
Hanna Sohns (LMU): Medusen, Nymphen, Fluida – Ansichten des weiblichen Geschlechts (Soranos, Freud, Irigaray)

16.45
Jenny Willner (LMU): Das Begattungsorgan als Geschichtsdokument. Zur Übertragung psychoanalytischer Methoden auf die Evolutionsgeschichte bei Sándor Ferenczi

17.45
Abschlussdiskussion

Dass auch (Literatur)Theorie einer Historisierung bedarf steht mittlerweile außer Frage. Wie dies aber zu tun und davon ausgehend auch eine Theoriegeschichte zu denken und vor allem zu schreiben sei, scheint sehr viel weniger klar und ist in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder aufs Neue diskutiert worden. Etabliert haben sich in diesem Zusammenhang v.a. die Paradigmen ‚Reise‘ (Edward Said, James Clifford) und ‚Verflechtung‘ (in Anlehnung an die in der Geschichtswissenschaft geführten Debatten über eine ‚histoire croisée‘ bzw. ‚entangled history‘) sowie in jüngster Zeit ‚Übersetzung‘ (z.B. Barbara Cassins Versuch, Philosophiegeschichte in Form eines Dictionnaire des intraduisibles zu schreiben). Der Workshop fragt nach den Möglichkeiten, Voraussetzungen und Konsequenzen von Theoriegeschichte und -geschichtsschreibung. Von wem wird Theoriegeschichte ‚gemacht‘? Wo, in welchen Gattungen und Medien wird sie geschrieben? Wie verhält sich Theorie- zur Wissenschafts- und auch zur Literaturgeschichte? Dabei sollen neben den genannten Paradigmen auch solche theoriegeschichtlichen Rhetoriken, Denkfiguren und Metaphern in den Blick genommen werden, die an unvermuteten Orten aufzufinden sind, etwa in der Theorie selbst oder auch in der Literatur.

Postdigital Humanities

20. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 13. Juli 2018, Schellingstr. 3, R U104 B

Programm

14.00
Einführung (Robert Stockhammer)

14.15
Christian Thomas: Digitale Editionen als geisteswissenschaftliche Forschungsdaten:Präparieren, Prozessieren, Analysieren aus fachwissenschaftlicher Perspektive.

15.30
Burkhardt Wolf: Nicht-Lesen in Musils Bibliothek. Zur Ordnung des Wissens im Mann ohne Eigenschaften, Kap. 100.

16.45
Gloria Meynen: Medien der Fernerkundung. Einige Überlegungen zu Franco Morettis Distant Reading.

17.45
Abschlussdiskussion

Während sehr viele Menschen, auch in den Text- und Kulturwissenschaften, seit bald dreißig Jahren ihre Texte auf Computern schreiben und seit bald zwanzig Jahren weitgehend über Drähte (oder drahtlos) miteinander kommunizieren, hat sich erst seit bemerkenswert kurzer Zeit das Label Digital Humanities etabliert.
Dieses jetzt schon wieder mit einem post zu präfigieren, mag als übereilt erscheinen. Gemeint ist diese Vorsilbe daher, einen Vorschlag Florian Cramers aufgreifend, wie das post in postkolonial: Nach der Etablierung des Labels Digital Humanities lässt sich ja, mittendrin, immerhin, eine Perspektive simulieren, die analytischen Abstand dazu schafft.
Der Workshop verbindet die Vorstellung eines exemplarischen Unternehmens aus diesem Bereich mit Reflexionen über den aktuellen Stand des Lesens, die auch die historischen Dimensionen der gegenwärtigen Praktiken ausloten.

Plakat

Materialismus

19. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 09. Februar 2018
14.00 bis 19.30 Uhr
Schellingstr.3, RG, Raum R U104B

Programm

14:00
Lars Bullmann: Spielräume des Materialismus (Einführung)

14:15
Annette Keck: Fadenscheinige Machwerke. Zur Kunst des Wartens

15:15
Sulgi Lie: Pantomimesis. Adornos Chaplin

16:45
Friedrich Balke: Was ist niederer Materialismus? Auerbach mit Marx

17:45
Lars Bullmann: Passagenwerg. Anmerkungen zu Benjamins kindlicher Kritik

19:00
Abschlussdiskussion

Einführung

„[…] Idealismus ist der rein in sich fortlaufende, der auch in seinen Negationen noch ungestörte Zusammenhang; Materialismus aber ist Unterbrechung.“ - so Ernst Bloch in seinem Buch Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel. Folgt man Bloch, so lässt sich die entscheidende Geste eines materialistischen Denkens, Schreibens und Handelns im Bruch mit hegemonialen Denk- und Lebensformen verorten, die durch die Dominanz der (begrifflichen) Form gegenüber dem Stoff, der Transzendenz gegenüber der Immanenz, des Geistes gegenüber dem Körper, des Sinns gegenüber dem Unsinn produziert werden. Als Materialist kann dann derjenige gelten, der diese Verhältnisse nicht einfach nur umkehrt, sondern sie im Ausgang von und im Hinblick auf widerständige Materialitäten anders artikuliert, ohne sich dabei von harmonisierenden Phantasmen gängeln zu lassen. In diesem Sinne wäre etwa noch Marx‘ historisch-materialistisches Diktum, demzufolge das (gesellschaftliche) Sein das Bewusstsein bestimme, weniger als abschließende Auskunft, dagegen eher und vor allem als Eröffnung eines neuen diskursiven Terrains zu verstehen. Anders gesagt: etwas vom Kopf auf die Füße zu stellen, ist nur scheinbar eine einfache Umkehrung. Zumal innerhalb des materialistischen Denkens verschiedene Programme existieren, die es zu unterscheiden gilt. So gibt es mechanische, historisch-dialektische, aleatorische, semiotische Spielarten des Materialismus.
Materialistische Perspektiven lassen sich nicht zuletzt für die Beschreibung literarischer Prozesse fruchtbar machen. Aus guten Gründen etwa nennt Terry Eagleton in seinem Buch How to Read a Poem jene Fetischisten der Sprache, die man gemeinhin unter dem ehrwürdigen Namen ‚Dichter‘ führt, „materialists of language“, und sieht in deren Sprachmanövern einen - wie immer schwachen - kulturrevolutionären Gestus am Werk, der nicht nur den ‚Stein steinern‘, sondern darüber hinaus die Sprache sprachlich machen will. In Sachen materialistischer Analyse treten so neben ‚klassisch‘ marxistische Theorie-Angebote, die von jeher literarische Texte auf deren ‚sozioökonomische‘ Determinationen und Implikationen hin befragt haben, formalistische, strukturalistische und hyperstrukturalistische Textanalysen, welche die sogenannte ‚Materialität des Signifikanten‘ gegen menschlich, allzumenschliche Sinn-Seligkeiten in Stellung bringen - die vielen Buchstaben sollen hier dem einen Geist, mag er sich auch dialektisch-materialistisch nennen, regelmäßig in die Parade fahren, um diesen auf glückliche Abwege und schiefe Bahnen zu bringen.
Konfliktlinien und Problemlagen genug also, um sich die Frage „Was heißt Materialismus?“ immer wieder vorzulegen - gerade auch in der Jetztzeit eines ‚Marx-Jahres‘. Der Workshop tut dies am Leitfaden konkreter Analysen einiger konkreter Diskurs-Situationen. Es wird dabei um fadenscheinige Machwerke im Modus ihres materiellen Verschwindens gehen, um materialistische Sach- und Erfahrungsgehalte eines literaturwissenschaftlichen ‚Klassikers‘, mimetische Beziehungen zwischen Kino und Kritischer Theorie sowie um Verfahren zur Herstellung von (Text-)Körpern.

Plakat

Alltag

18. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 28. Juli 2017
14.00 bis ca. 19 Uhr
Schellingstr.3, RG, Raum R U104B

14.00
Johanna-Charlotte Horst (LMU, AVL): Mikrologien des Alltags

15.15
Julian Müller (LMU, Soziologie): Der Alltag der Soziologie

16.30
Sven Hanuschek (LMU, Germanistik): klos, sein da wo klos? Der alltäglichste Ort
und die Auflösung der Zeichen

17.45
Abschlussdiskussion

Vor, zwischen, und nach den Beiträgen liest Detlef Kuhlbrodt eigene Texte.

Plakat

Parasitenpoetik

17. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 10. Februar 2017
14.00 bis 20.00 Uhr
Schellingstr.3, RG, Raum R U104B

Programm

14:00
Einführung (Susanne Strätling)

14:15
Jan Niklas Howe: Jenseits der Produktion. Parasiten bei Karl Marx und Michel Serres

15:15
Anna Förster: Von parasitärem zu partizipatorischem Schreiben: Relektüren zweier tschechischer Bio-Interviews

16:45
Anna-Katharina Krüger: “Because I was not a writer...“ Autorität und Autorschaft in Dave Eggers’ What is the What

17:45
Robert Stockhammer: “I do it to do it.” Donald Trumps (oder eher Tony Schwartz’?) Kunsttheorie

19:00
Andrej Astvacaturov: Alexander Zholkovsky as a Writer

Plakat

Geschichte schreiben

16. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 15. Juli 2016
14.00 bis 19.00 Uhr
Schellingstr.3, RG, Raum R U104B

Programm

14.00 Uhr
Johanna-Charlotte Horst: Begrüßung und Einführung

14.15 Uhr
Susanne Strätling: "Die Kraft einer sichtbaren Bewegung". Lev Tolstojs Bewegungslehre der Geschichte

15.15 Uhr
Frank Ruda: Subjektive Geschichten sub species aeternitatis

16.15 - 17.00 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr
Lars Bullmann: Foucault, die Genealogie, die Historie - die Infamie

18.00 Uhr Susanne Lüdemann: Perlentauchen. Geschichte schreiben nach dem Traditionsbruch

Plakat

Poetik der Namen

15. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Freitag, 5. Februar 2016
14.00 bis 19.00 Uhr
Schellingstr.3, RG, Raum R U104B

Programm

14.00 Uhr, Cornelia Wild: Apostrophic turn. Der Name des Autors (Dante, Proust)

15.00 Uhr, Johanna Schumm: Isabel. Konzeptistik und Psychoanalyse eines Namenswitzes (Gracián und Freud)

Moderation: Dr. Fabienne Imlinger

Kaffeepause

17.00 Uhr, Isabel Kranz: „Nomina si nescis, perit & cognitio rerum“. Carl von Linnés Namenspoetik

18.00 Uhr, Sascha Pöhlmann: „Names by themselves may be empty, but the act of naming...“. Pynchons sprechende Namen

Moderation: Dr. Jenny Willner

Das Maß der Worte. Vers - Metrum - Reim

14. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Termin: Freitag, 17. Juli 2015
14.00 bis ca. 20.00 Uhr
Ort: Französische Bibliothek, Ludwigstr. 25, 4. Stock

Programm
14.00
Eske Bockelmann: Versgeschichte - Weltgeschichte
15.00
Heinrich Detering: Pathos und Parodie. Zur Formsemantik des Reims
16.00
Wolfram Ette: Bob Dylan, »It's Alright Ma«. Versuch über die Psychoanalyse des Reims - entfällt -
17.00
Judith Kasper: Zögernde Schritte. Valérys Les Pas
18.00
Michael Auer: Mètre – Mettre – Maître. Gesetzgebung in Ronsards Ode I/2
19.00
Martin von Koppenfels: Der unscheinbare Augenblick. Kurzer Kommentar zu einem Vers von Lavinia Greenlaw

Programm (Plakat, 680 KB)

 

Welt-Komposita

13. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg "Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung"

Termin: Freitag, 30.1. und Samstag, 31.1.2015
Ort: Raum 305, Schellingstraße 3, Rückgebäude

Freitag, 30. Januar 2015
14.00
Robert Stockhammer (LMU): Welt-Komposita (Einführung)
Markus Krajewski (Basel): Welt-*
Martin Hose (LMU): Kosmo-Logie
Thomas Erthel (LMU): Welt-All

Moderation: Martin v. Koppenfels (LMU)

15.45
Christoph K. Neumann (LMU): Weltgeschichte
Isabel Kranz (LMU): Weltkrieg
Susanne Lüdemann (LMU): Weltbürger
Lars Bullmann (LMU): Weltmeister(schaft)

Moderation: Fabienne Imlinger (LMU)

17.30
Jörg Dünne (Erfurt)/Roger Lüdeke (Düsseldorf): Um-Welt
Matei Chihaia (Wuppertal): Lebenswelt

Moderation: Johanna Schumm (LMU)

Samstag, 31. Januar 2015
10.00
Hermann Doetsch (LMU): Weltlinien
Hansjörg Bay (Erfurt): Weltkugel
Helga Thalhofer (LMU): Welterschließung
Nora Zapf (LMU): Unter(wasser)welt

Moderation: Johanna-Charlotte Horst (LMU)

11.45
Bernhard Teuber (LMU): mondanité/Weltverfallenheit
Mahamat Ali Alhadji (LMU)/Kirsten Kramer (Bielefeld): littérature-monde/Weltliteratur
Andreas Mahler (FU Berlin): Weltvergessenheit

Moderation: Robert Stockhammer (LMU)

1967 und/oder 1968

12. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München

Termin: 11. Juli 2014
Ort: Schellingstr. 3, Rückgeb., Raum R U 104 B (vormals K 04 B)

14:00
Johanna-Charlotte Horst
Der afformative Charakter der Kultur. Studentenprotest in Georges Perecs Un Homme qui dort.

15:00
Marcus Coelen
oder oder oder. Oder von etwas Anderem.

16:00
Clemens Pornschlegel
Die Erfindung des Konzeptalbums, 1967

17:00
Abschlussdiskussion
(Leitung: Lars Bullmann/Robert Stockhammer)

Schiff und Schrift

Zum Verhältnis von Literatur und Globalisierung von der Frühen Neuzeit bis zum 19. Jahrhundert

11. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg "Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung".

Termin: Freitag , 7.2. 2014, 15.00 bis 19.00 Uhr und Samstag, 8.2.2014, 9.30 bis 18.30 Uhr

Ort: IBZ München, Amalienstr. 38

Tagungsprogramm

Nichts hat die „terrestrische Globalisierung“ von der Frühneuzeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts so geprägt wie die Entwicklung der ozeanischen Schifffahrt. Die Navigation auf hoher See erlaubte transkontinentale (sehr oft asymmetrische) Handelsbeziehungen und generierte dabei völlig neue Formen der Erschließung, Kolonisierung und Organisation des Raumes (wie z.B. die traurig berühmte „Middle Passage“). Entscheidende Elemente dieses Prozesses waren einerseits die praxisorientierte Optimierung des kartographischen Wissens ab dem Ende des 15. Jahrhunderts und andererseits die stetige Perfektionierung der Seefahrtstechniken (darunter Messgeräte und Schiffsbau). Das Verhältnis von Wissen und Schifffahrt war aber kein unidirektionaler Prozess. Die ozeanische Schifffahrt selber brachte neue Erkenntnisse in fast allen wissenschaftlichen Bereichen hervor und inspirierte unzählige Kunstwerke und philosophische Reflexionen. In Anbetracht dieser reziproken Beziehung möchte die Tagung jene Schreibprozesse untersuchen und diskutieren, die an der Schnittstelle zwischen Schifffahrt und Wissensformation entstanden sind. Ins Zentrum dieser Veranstaltung rücken demzufolge jene Textproduktionen, die das mediale Gefüge von Schiff und Schrift entweder direkt thematisieren oder implizieren. Gemeint sind dabei sowohl Navigationstraktate, Logbücher von Schiffsexpeditionen, Handels- und Passagierregister usw. als auch literarische Texte stricto sensu (von den maritimen Epen der Renaissance bis zu den Seeromanen des 19. Jahrhunderts), die Globalisierungsprozesse reflektiert und zum Teil mitgestaltet haben.

Arbeit (in) der Literatur

10. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 12.07.13, 14.00 - 18.00 Uhr

14:00 Fabienne Imlinger (LMU München):
Komische Arbeit: Kafkas Blumfeld-Fragment

15:00 Katja Rothe (UdK Berlin):
Brechts Werkstatt und die Kunst des Spekulierens

16:00 Wolfram Ette (TU Chemnitz)
Arbeit als Selbstverwandlung in Müllers ZEMENT

17:00 Abschlussdiskussion
Moderation: Robert Stockhammer / Fabienne Imlinger

Die Kunst des Verzeichnens

9. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 8. Februar 2013, 14-18.30 Uhr

14.00 Ralph Ubl (Universität Basel)
"Ein Handschuh" – Max Klingers Poetik des druckgraphischen Zyklus

15.00 Kärin Nickelsen (LMU München)
Ein Gras ist ein Gras ist ein Gras

16.15 Davide Giuriato (Wien/München)
Nebenwege des Schreibens – Walter Benjamins "Berliner Kindheit um 1900"

17.15 Uhr Inka Mülder-Bach (LMU München):
Der Weg der Gabeln. Reihenbildungen im "Mann ohne Eigenschaften"

Fluchtpunkte der Literaturwissenschaft: Theorie, Text, Material

8. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 10.02.2012, 14-18 Uhr

14.00 Uhr: Achim Geisenhanslüke (Regensburg)
Textkulturen? Zur Theorie nach dem Ende der Theorie

15.00 Uhr: Barbara Vinken (LMU München)
Lesen. Von Texten und Texturen

16.00 Uhr: Cornelia Ortlieb (LMU München)
Schreiben. Mallarmés Miniaturen und andere Materialien der Literatur

Is there an emotion in this text? Oder: Gibt es eine Psychoanalyse der Affekte?

7. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 11. Februar 2011, 14 – 18 Uhr

14.00 Uhr: Martin von Koppenfels (LMU München)
Ein Schloss am Meer. Aus dem Hinterhof der Traumdeutung

15.00 Uhr: Mai Wegener (FU Berlin)
Warum die Psychoanalyse keine Gefühlstheorie hat

16.00 Uhr: Marcus Coelen (LMU München)
War was? Frage - Affekt - Antwort

Paradigma

6. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 23.07.2010, 14-18 Uhr

14.00 Uhr: Mirjam Schaub (FU Berlin)
Eines Schneiders Probe: Nelson Goodmans Exemplifikationen.

15.00 Uhr: Aage Hansen-Löve (LMU München)
Vom Paradigma zur Serie: Zwischen früher und später Avantgarde.
Russische Beispiele von Chlebnikov zu Charms.

16.00 Uhr: Thomas Schestag (LMU München)
Zum Beispiel: allein.

Sprechakte

5. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, 12. Februar 2010, 14-18 Uhr

14.00 Uhr: Sybille Krämer (FU Berlin)
Wozu Schrift? Reflexionen über 'Schriftbildlichkeit'

15.00 Uhr: Johanna Schumm (Bielefeld)
Bekennen. Augustin mit Austin.

16.00 Uhr: Björn Quiring (LMU München)
Der Fluch - ein Ausnahmefall der Sprechakttheorie?

Große Reisen - kleine Orte

4. Workshop des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
Freitag, den 24. Juli 2009

14.00 Uhr: Federico Italiano (Akademie d. Wiss. Wien/LMU München)
Die Insel: Strategien des Zugangs

15.00 Uhr: Bernd Stiegler (Konstanz)
Das Zimmer: Xavier de Maistres Zimmerreise als Beginn einer langen Geschichte

16.00 Uhr: Michael Ott (LMU München)
Der Gipfel: Topographie, Narration und Medialität in Expeditionsberichten aus dem Himalaya

Unreine Übersetzung

3. Workshop am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
6. Februar 2009

14.00 Uhr: Brigitte Rath (LMU)
Einsprachig Mehrsprachlich. Zu Pseudoübersetzungen

15.00 Uhr: Werner Hamacher (Frankfurt a.M.)
Kontraduktionen

16.00 Uhr: Daniel Weidner (ZfL Berlin)
Heilige Texte und unreine Sprache

17.00 Uhr: Robert Stockhammer (LMU)
Das *Schon-Übersetzte

Zeichen und Wunder. Kulturwissenschaftliche Anknüpfungen an Charles S. Peirce

2. Workshop am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München
4. Juli 2008

14.00 Uhr: Nina Ort (LMU)
Erkenntnistheoretisch und logisch dreiwertige Zeichen,
illustriert durch Alice aus dem Wunderland

15.00 Uhr:Uwe Wirth (Gießen)
Genuine und degenerierte Indexikalität bei Peirce –
mit Blick auf den Spurbegriff (z.B. bei Derrida)

16.00 Uhr: Stephan Packard (LMU)
Die Semiotik der Wandlung in Liturgie und Theater –
Gibt es eine Ökonomie der Zeichen?

17.00 Uhr: Abschlussdiskussion
Peirce in medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven
(mit mindestens einem vorbereiteten Diskussionsbeitrag)
Leitung: Robert Stockhammer (LMU)

Textuelle Produktion unter Kontrolle

1. Workshop im Rahmen der Forschungskooperation Department of German Language and Literature, Seoul National University & Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, LMU München
25. Januar 2008

15.15 Uhr: Prof. Dr. Young-Ae Chon (Seoul National University)
Die deutsche Teilung – gespiegelt in der Lyrik

16.15 Uhr: Prof. Dr. Ihmku Kim (Seoul National University)
Von der Wahrheit zeugen.
Medialer Transfer des Ursprungsgeschehens in Patrick Roths Novelle »Riverside«

17.15 Uhr: Dr. Stephan Packard (LMU München)
Membranen in einer Sprache: Textuelle Kontrolle in geteilten Nationen

18.15 Uhr: Dr. Claude D. Conter (LMU München)
Literatursatire und Persönlichkeitsverletzung: Am Beispiel Georg Weerths